Almwirtschaft Österreich

Almwandertag Niederösterreich Drucken E-Mail

almwandertag 2011Schultes am 62. Almwandertag: Starkes Zeichen der NÖ Almbauern

- Korrekte EU-Programme für benachteiligte Gebiete
- Geld muss bei den Bauern ankommen

"Unsere Almen sind nicht nur Postkartenmotiv und Touristenmagnet, sondern Lebens- und Wirtschaftsraum für die Menschen unseres Landes", betont LK NÖ Präsident Hermann Schultes im Rahmen des 62. Almwandertages auf der Schwarzbachweide im Haselgraben in der Marktgemeinde Ybbsitz. Für Almbauern und Halterleute ist das Leben auf der Alm sehr oft Arbeiten unter schwierigen Bedingungen verbunden. Romantik und Idylle prägen nur selten das Bild. Die zu bewirtschaftenden Flächen seien oft in schwer zugänglichen Gebieten, so der LK Präsident.

"Für diese sogenannten benachteiligen Gebiete  ist es absolut notwendig, die Unterstützung durch die EU aufrecht zu erhalten. Im Speziellen sollen die Ausgleichszahlungen für benachteiligte Gebiete und die Alpungs- und Behirtungsprämie aufgewertet werden. Davon profitieren nicht nur die Almbauern, sondern in einem sehr großen Ausmaß die Freizeit- und Tourismuswirtschaft und letztlich die zahlreichen zufriedenen Gäste", unterstreicht Hermann Schultes.

Almen als Wertschöpfungsmotor für den Tourismus
Für den NÖ Sommer- und Wintertourismus bedeuten die 384 Almen mit 9.000 ha und über 5.000 aufgetriebenen Rindern hohe Wertschöpfung. Almen sind als Ausflugsziele besonders beliebt und finden sich nahezu in jedem Freizeitprospekt. Die Kosten zur Erhaltung und Bewirtschaftung trägt aber ausschließlich die Landwirtschaft. "Wir wissen was wir an unseren Almen haben und werden mit aller Kraft für den Erhalt dieser wunderbaren Kulturlandschaften eintreten und fordern alle Almfreunde auf, uns auf diesem Weg zu unterstützen", so Hermann Schultes abschließend.



 

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